Raupyboard

Normale Version: Wie denkt ihr übers Heiraten?
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Seiten: 1 2 3 4 5 6
Ich denke auch, dass es bei jedem unterschiedlich ist, ob er reif für Sex bzw. für die Ehe ist. Und nur weil man Sex hat, ist man nicht automatisch bereit für eine Ehe.

Zum Heiraten: Ich stelle mir das schon sehr romantisch vor. Klar es wird ein Vertrag geschlossen, das hat was mit Bürokratie zu tun. Aber mit dem Vertrag unterschreibt man ja, dass man füreinander einsteht - in guten wie in schlechten Zeiten. Da bin ich hoffnungslos naiv, ich weiß^^ Außerdem kann man sich als Braut einmal wie eine richtige Prinzessin fühlen und dann gibt es ja auch noch tolle Geschenke. Meine Cousine etwa hat von uns einen Mydays-Gutschein für Städtereisen geschenkt bekommen, für die Flitterwochen. Geld gab es natürlich auch. Also die Geschenke und das schöne Kleid sind jetzt nicht der Grund, warum ich heiraten würde. Aber es ist ein Anreiz, im Kreise der Familie und Freunde zu feiern...
Ich für mich brauche kein Stück Papier wo drauf steht das ich verheiratet bin. Ich bin in meiner jetzigen Partnerschaft auch ohne glücklich, aber ich schließe auch nicht aus das es irgendwann doch passiert.
Allerdings würde meine "Braut" sicher kein Kleid tragen und das ganze Drumherum wär eher unkonventionell. xD

Geschenke sind ja schön und gut, aber eine Hochzeit kostet auch einiges, selbst eine kleine Feier. Ich hab das bei meiner Schwester miterlebt. Kleid, Papiere, Zeremonie, Location, Fotograf, Blumen, Essen, Belustigung der Gäste u.s.w..das muss man sich auch erstmal leisten können. Und ein bisschen feiern wollen ja fast alle. Smile
Ist um ehrlich zu sein eher unwichtig für mich geworden, möchte momentan lieber reisen als mich mit Hochzeitsplanungen zu stressen. Und wegen finanzieller Vorteile müsste und würde ich nicht heiraten. 

War mir früher doch deutlich wichtiger als ich noch romantisch verklärt war x D. Inzwischen lebe ich ganz gut ohne verheiratet zu sein und es tut auch Gefühlen wie Liebe keinen Abbruch. Ringe kann man auch so tragen und ich hätte auf das ganze familiäre Tamtam keine Lust. Fängt ja schon damit an, aus Höflichkeit Familienmitglieder einladen zu müssen, die man vllt nicht unbedingt an so einem Tag dabei haben möchte, weil sie "schwierig" sind, es aber von allen Seiten als Affront gewertet würde, wenn man sie nicht berücksichtigt. 

Dann das dauernde Reingerede von anderen, klar sagt man "sch**** doch einfach drauf" aber in der Realität kann das doch zermürbend werden. Habe Hochzeitsvorbereitungen bisher vor allem als enormen Stress für das Paar erfahren, auch bei denen die sich ausdrücklich "nicht stressen" wollten. Das schreckt mich eher ab. Ich genieße auch die Unabhängigkeit von einem Partner, bin sehr freiheitsliebend und möchte auch nie in einem "goldenen Käfig" sitzen. Das Hintertürchen, wenn etwas schief geht jederzeit komplett auf eigenen Beinen stehen zu können, beruhigt mich doch ungemein. 

So hat sich meine Einstellung doch geändert.
Seiten: 1 2 3 4 5 6